Viel Neues auf dem BW-BANK Kulturwasen in Stuttgart !! Viel Neues auf dem BW-BANK Kulturwasen in Stuttgart !!
Nach 22 Tagen BW-BANK Kulturwasen zogen die Macher auf der heutigen Pressekonferenz  eine erste Bilanz und präsentierten Neuigkeiten in Sachen Corona-Lockerungen und weitere Acts:... Viel Neues auf dem BW-BANK Kulturwasen in Stuttgart !!

Nach 22 Tagen BW-BANK Kulturwasen zogen die Macher auf der heutigen Pressekonferenz  eine erste Bilanz und präsentierten Neuigkeiten in Sachen Corona-Lockerungen und weitere Acts:

Die ersten 22 Tage auf dem BW-Bank Kulturwasen stimmen die Veranstalter um C2 CONCERTS und Chimperator Live zufrieden und zuversichtlich. Mit den bisher veranstalteten acht Autokinokonzert-Veranstaltungen und 32 Spiel- und Dokumentarfilmen konnten über 20.000 Besucher in über 9.000 Pkw auf den Wasen gelockt werden: „Wir sind nach drei Wochen mit dem Zuspruch sehr zufrieden und freuen uns sehr darüber, dass wir eine immer breitere Zielgruppe für unser Kino-, Kultur- und Konzertprogramm begeistern können.“

CoronaVO: Lockerungen ermöglichen bessere Bespielbarkeit

Die Lockerungen der CoronaVO bringen im bisherigen Veranstaltungskonzept einige Neuerungen mit sich: „Wir werden zum kommenden Mittwoch (24.06.) 99 Sitzplätze im vorderen Bereich an der Bühne installieren. Nicht-Auto-Besitzer, ÖPNV-Nutzer und Roller-/Fahrradfahrer können uns dann auf dem BW-Bank Kulturwasen besuchen und in den neu geschaffenen Open-Air-Lounges Platz nehmen“, so Veranstalter Christian Doll. Außerdem sei es ab sofort möglich, mit bis zu vier Personen aus vier unterschiedlichen Haushalten in einem Kfz auf das Veranstaltungsgelände zu fahren oder in einer Open-Air-Lounge Platz zu nehmen. Auch sei die Zufahrt nun mit Wohnmobilen mit einer Höhe von über 2,10 m gestattet, die Fahrzeuge würden entsprechend an den Seiten des Wasens aufgestellt werden können.

Hier nun die neuen Termine:

  • DEUTSCH-TÜRKISCHER ABEND (05. Juli)
  • CHRISTOPHER STREET DAY (08. Juli)
  • DORO (24. Juli)
  • DAS STUTTGARTER BALLET AM KULTURWASEN (25. Juli)
    Ballettabend RESPONSE I (Something old, something new, something classic, something blue) – Live-Übertragung aus dem Opernhaus
  • GESTÖRT ABER GEIL (31. Juli)
  • TOPAS & ROXANNE (01. August)
  • VINCENT GROSS (very special guest: The Rebel Tell Band / 02. August)
  • MOVING ADVENTURES – European Outdoor Film Tour (13. / 20. August)

 

Aktion „NIGHT OF LIGHT“

Ein flammender Appell an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft.

In der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 signalisiert der KULTURWASEN Alarmstufe Rot für die
deutsche Veranstaltungsbranche. Innerhalb kürzester Zeit haben die behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Krise die gesamte Veranstaltungswirtschaft an den Abgrund gedrängt. Einem riesigen Wirtschaftszweig ist praktisch über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen worden, eine Pleitewelle enormen Ausmaßes droht: mit gravierenden Folgen für den Arbeitsmarkt und die kulturelle Vielfalt als tragende Säule unserer Gesellschaft.

Die Aktion „Night of Light“ vereint Marktteilnehmer aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft, um in einer konzertierten Aktion ein imposantes Zeichen für eine vom Aussterben bedrohten Branche zu setzen und zu einem Dialog mit der Politik aufzurufen, wie Lösungen und Wege aus der dramatischen Lage entwickelt werden können.

„Wir sind bei der deutschlandweiten Aktion dabei, um auf die extrem schwierige Situation der gesamten Veranstaltungsbranche hinzuweisen“, sagt Christian Doll,
Geschäftsführer von C2CONCERTS GmbH und einer der Initiatoren und Veranstalter des KULTURWASEN. „Wir unterstützen die dringende Forderung nach einem intensiven Branchendialog mit der Politik, um gemeinsam schnellstmöglich verantwortungsvolle Rahmenbedingungen zur wirtschaftlichen Durchführung von Veranstaltungen und Events zu erarbeiten. Viele Unternehmen aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft blicken in den Abgrund und unzählige Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.“

In der Nacht vom 22.06.2020 auf den 23.06.2020 werden die Teilnehmer bundesweit in mehr als 250 Städten Eventlocations, Spielstätten, Gebäude und Bauwerke mit rotem Licht illuminieren (eine fortlaufend aktualisierte Übersichtskarte finden Sie hier: https://night-of-light.showadvance.com/map). Viele leuchtende Mahnmale, die sich zu einem gewaltigen
Licht-Monument arrangieren.

Ein flammender Appell zum Einstieg in einen Branchendialog, der die Vielfältigkeit und Systemrelevanz der deutschen Veranstaltungswirtschaft thematisieren soll. Allein Konzerte,
Volksfeste, Firmenfeiern und Messen ziehen in normalen Jahren in Deutschland knapp 500 Mio.
Besucher an und können bis auf Weiteres gar nicht oder nur unter erheblichen Auflagen stattfinden. Die derzeitigen Hilfsprogramme für die Veranstaltungswirtschaft bestehen im
Wesentlichen aus Kreditprogrammen, die jedoch eine erneute Zahlungsunfähigkeit in Verbindung mit der Überschuldung der betroffenen Unternehmen zur Folge haben werden.

„Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht!“

Für den Initiator der Aktion „Night of Light“ und Vorstand der LK-AG Essen, Tom Koperek, steht die gesamte Veranstaltungswirtschaft auf der Roten Liste der aussterbenden Branchen: „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht!

Die aktuellen Auflagen und Restriktionen machen die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen quasi unmöglich.“ Das treffe nicht nur die Veranstalter, sondern auch
Spielstätten sowie Zulieferer und Dienstleister jeder Art und Größe: Technikfirmen, Bühnen- und Messebauer, Ausstatter, Caterer, Logistiker über Künstler bis hin zum Einzelunternehmer,
der Content, Drehbuch, Regie oder florale Dekoration zu Events beisteuert. „Rien ne va plus – nichts geht mehr!“, lautet Kopereks düsteres Fazit über die Notlage einer heterogenen Branche, die über 150 verschiedene Gewerke und Spezialdisziplinen in sich vereint und deshalb über keine einheitliche Lobby verfügt.

Umso wichtiger sei es, für eine stärkere Wahrnehmung durch die Politik und Öffentlichkeit zu sorgen. Dies ist ebenfalls das Ziel der „Initiative für die Veranstaltungswirtschaft“, welche bereits am 06.03.2020 durch die Initiatorin Sandra Beckmann ins Leben gerufen wurde. Für die Night of Light besteht daher eine Kooperation zur Durchführung dieser deutschlandweiten Aktion.

Bislang sind dem Aufruf knapp 3.000 Unternehmen aus verschiedensten Bereichen der Veranstaltungswirtschaft gefolgt. Vereint zu einer übergreifenden Interessen- und
Arbeitsgemeinschaft, initiieren sie gemeinsam vom 22.06.2020 ab 22:00 Uhr bis zum 23.06.2020 um 01:00 Uhr die unübersehbare „Night of Light“ – ein leuchtendes Mahnmal und ein flammender Appell zur Rettung eines Wirtschaftszweigs, der echte Hilfe anstelle von Kreditprogrammen benötigt und einen Branchendialog mit der Politik fordert, um gemeinsam einen
verantwortungsvollen und nachhaltigen Weg aus der Krise zu finden.

Hintergründe – die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft Die Veranstaltungswirtschaft war der erste Wirtschaftszweig, der von der COVID-19-Krise getroffen
wurde und er wird auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am längsten und tiefgreifendsten von den Auswirkungen betroffen sein.

Faktisch alle Unternehmen aus den Bereichen Messebau, Veranstaltungstechnik, Eventagentur, Catering, Bühnenbau, Eventlocation, Messegesellschaft Kongresscenter, Tagungshotel, Konzertveranstalter, Künstler und Einzelunternehmer haben durch die erfolgten Veranstaltungsverbote seit dem 10.03.2020 innerhalb weniger Werktage ihre gesamten Auftragsbestände verloren. Sie gerieten als erste in die Krise (first in) und werden als letzte wieder aus der Krise herauskommen (last out).

Seit Mitte März macht die Veranstaltungswirtschaft quasi keinen Umsatz mehr. Anders als im produzierenden Gewerbe können weggefallene Umsätze nicht mehr nachgeholt werden, es kann
auch nichts „auf Lager“ produziert werden; die meisten Unternehmen in der Veranstaltungswirtschaft sind Dienstleister. Selbst wenn nach Beendigung der Krise eine hohe
Nachfrage einsetzen würde, kann der erlittene Verlust nicht mehr kompensiert werden.

Die Veranstaltungswirtschaft insgesamt ist einer der größten Sektoren der deutschen Wirtschaft und zählt rund 1 Million direkte Beschäftigte.
Es wird ein jährlicher Umsatz von rund 130,0 Mrd. Euro erwirtschaftet.1 Rechnet man die Kultur- und Kreativ-Wirtschaft mit ihren veranstaltungsbezogenen
Teil- und Zuliefermärkten hinzu, so beschäftigen mehr als dreihunderttausend Unternehmen in über 150 Disziplinen mehr als 3 Millionen Menschen und erzielen einen Jahresumsatz von über 200 Mrd. Euro!

Durch das vorläufige Verbot von Großveranstaltungen bis 31.08.2020 und einen danach noch folgenden Vorlauf zur Planung von Veranstaltungen gibt es einen 80 – 100 % Umsatzausfall über
einen Zeitraum von mindestens acht Monaten. Daraus resultiert eine akute Insolvenzgefahr für die gesamte Branche. Es ist wichtig, auch die Öffentlichkeit auf die besonders hart getroffene Branche der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen und zu verdeutlichen, dass die derzeitigen Hilfeleistungen in Form von Kreditprogrammen nicht ausreichen.

Da diese Kredite nicht wertschöpfend investiert werden können, sondern zur Deckung von Betriebskosten aufgewendet werden müssen, führt dies nach dem Verbrauch der Kredite zu einer erneuten Zahlungsunfähigkeit in Verbindung mit einer Überschuldung der betroffenen Unternehmen und Einrichtungen.

Die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen ist zurzeit und bis auf weiteres unter den geltenden Restriktionen und notwendigen Hygieneregelungen nicht mehr möglich. Es bestehen
somit besondere, ökonomische Herausforderungen, um die sog. „First in – Last out“ Unternehmen sowie die in der Veranstaltungswirtschaft tätigen Einzelunternehmer, mithin die gesamte Branche, zu retten.

Die für diese Aktion gemeinsam verwendete Farbe Rot soll folgendes ausdrücken:

• Die Veranstaltungswirtschaft befindet sich auf der „Roten Liste“ der aussterbenden Branchen
• Alarmstufe Rot – ein Milliardenmarkt und Millionen Arbeitsplätze sind in Gefahr!
• Wir sind eine Gemeinschaft und haben das gemeinsame Ziel eines Branchendialogs mit der Politik
• Wir richten einen flammenden Appell an die Öffentlichkeit
• Die Farbe Rot steht für die Leidenschaft für unseren Beruf / unsere Profession – „Wir brennen für das, was wir tun!

Informationen zum Programm für den BW-Bank Kulturwasen gibt es unter:
www.bwbank-kulturwasen.de

KULTURWASEN ONLINE
Website:       www.kulturwasen.de | www.bwbank-kulturwasen.de
Facebook:    www.facebook.com/kulturwasen 
Instagram:    www.instagram.com/kulturwasen
Twitter:         www.twitter.com/kulturwasen

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

X