Metallica lassen die Schleyerhalle abheben. Metallica lassen die Schleyerhalle abheben.
Was für ein Konzert. Unfassbar gut. Aber von Anfang an. Um 19:30 gingen die Lichter in der Schleyerhalle aus. Kvelertak eröffneten den Abend. Kvelertak... Metallica lassen die Schleyerhalle abheben.

Was für ein Konzert. Unfassbar gut.
Aber von Anfang an.
Um 19:30 gingen die Lichter in der Schleyerhalle aus. Kvelertak eröffneten den Abend.
Kvelertak ist eine norwegische Metal-Band aus Stavanger, deren Texte ausschließlich auf norwegisch verfasst sind. Stuttgart, Stuttgart. Die Jungs gaben ihr Bestes, um die Fans, die schon in der Halle waren anzuheizen. Ich muss allerdings sagen, dass der Sound nicht besonders war. Sie müssen auf einer komplett anderen PA gespielt haben als später Metallica. Nach 10 Songs war dann auch schon Schluss, und das Warten auf Metallica begann.

Um ca. 21:00 erklangen dann die Töne von Ennio Morricones „The Ecstasy of Gold“. Seit 1983 eröffnen Metallica ihre Konzerte so.
James Hetfield, Kirk Hammett, Robert Trujillo und Lars Ulrich betraten die Bühne und hauten „Hardwired“ vom aktuellen Album „Hardwired…to Self-Destruct“ raus. Was ein Sound. –Das meinte ich mit der PA von Kvelertak.–
Glasklar und mit voller Wucht kommen die Instrumente und der Gesang rüber…perfekt.

Nach einem weiteren Song aus dem 2016er Album ging es dann ganz ganz weit zurück. Aus dem 1983er Debut-Album „Kill ’Em All“ (War aber auch schon auf dem Demo „No life ‚til leather“ drauf) wurde „Seek & Destroy“ gespielt. Es ist der erste Song, den Metallica in einem Studio aufnahmen.

Metallica versprühen an diesem Abend eine unglaubliche Spiellaune. Diese Laune geht natürlich auf die Fans über. Diese feiern ihre Helden mit Arme in die Höhe strecke, mitsingen, moshen und Headbangen. Hiezu trägt auch die Bühne bei. Sie ist in der Mitte der Halle platziert. Acht Mikrofone an an den Rändern verteilt. Das Schlagzeug in der Mitte, drehbar, damit auch Lars von jeder Seite zu sehen ist.
Kirk, Robert und James rennen über die Bühne und nehmen immer wieder ein anderes Micro bzw. Bühnenseite unter Beschlag. So ist jeder einmal seinen Fans nahe. Über der Bühne hängen LED-Würfel, welche mit den passenden Bildern zu den Songs bestückt werden, und hoch und runter fahren können. Sieht genial aus. Alles in allem finde ich dieses Bühnenkonzept genial.

Vier der Würfel kommen bei „Moth Into Flame“ bis auf die Bühne runter. Sie werden kurzerhand zu Drums umfunktioniert. Alle vier hauen auf die Würfel ein.

Die Schlagereinlage vom Konzert am Samstag machte ja in den Sozialen-Medien ihre Runde. War es da noch „Marmor Stein und Eisen bricht“ gaben heute Kirk und Robert im Anschluss von „Halo on Fire“ Peter Schillings „Major Tom“ zum Besten.

Obwohl das Ganze von Oben genial aussieht, trägt aus meiner Sicht hauptsächlich das „Wir gehören zusammen“- Gefühl zu dieser genialen und euphorischen Stimmung in der Halle bei. James Hetfield brachte es auf den Punkt. Er sagte, dass hier jetzt bereits 3 Generationen an Metallica-Fans versammelt sind. Er pickt sich einen der jüngsten Generation heraus, und fragt ihn wie alt er sei. 13 Jahre. Für den Nachwuchs der „Metallica-Family“ ist also gesorgt.

Nach über 2 Stunden neigte sich das Konzert dann dem Ende zu. Der Sandmann beendete das geniale Konzert. Nur schnell einschlafen konnte sicherlich keiner der Zuschauer in dieser Nacht. Dieses Konzert wirkt sicherlich noch lange nach. Für mich eines der Besten Konzerte die ich erleben durfte. Ganz weit vorne in der Bestenliste.

Setlist:

  1. Hardwired
  2. Atlas, Rise!
  3. Seek & Destroy
  4. Hit the Lights
  5. The Unforgiven
  6. Now That We’re Dead
  7. Dream No More
  8. For Whom the Bell Tolls
  9. Halo on Fire (mit „Major Tom“)
  10. Am I Evil?
  11. The Memory Remains
  12. Moth Into Flame
  13. Sad but True
  14. One
  15. Master of Puppets

    Zugabe:

  16. Spit Out the Bone
  17. Nothing Else Matters
  18. Enter Sandman

Hier ein paar Bilder des denkwürdigen Abends:

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