Vorpremiere Bodyguard // 27.09.2017 // Stuttgart // Stage Palladium Theater // Bericht Vorpremiere Bodyguard // 27.09.2017 // Stuttgart // Stage Palladium Theater // Bericht
Bevor heute Abend die offizielle Premiere des Musicals „Bodyguard“ in Stuttgart über die Bühne geht, hatte ich die Möglichkeit das Musical vorab zu sehen.... Vorpremiere Bodyguard // 27.09.2017 // Stuttgart // Stage Palladium Theater // Bericht

Bevor heute Abend die offizielle Premiere des Musicals „Bodyguard“ in Stuttgart über die Bühne geht, hatte ich die Möglichkeit das Musical vorab zu sehen. Hier ein paar Eindrücke und Fakten:

Mit einem lauten Knall begann das Musical. Schließlich handelt das Musical, welches auf den Inhalt des weltberühmten Films „Bodyguard“ mit Whitney Houston und Kevin Kevin Costner basiert, von einem Music-Star und dessen Leibwächter, welcher seine Pistole im Laufe der Handlung auch einsetzen muss.

Kurz gesagt nimmt das Musical die Zuschauer mit auf eine Reise durch das aufreibende Leben der Königin des Soul und Pop, mit allen Licht- und Schattenseiten. Zunächst prallen die zwei Welten des Superstars Rachel Marron und des bodenständigen Bodyguards Frank Farmer aufeinander. Frank soll, wie oben schon erwähnt,  die glamouröse Diva vor einem Stalker beschützen, doch Rachel will ihr unbesorgtes Leben einfach weiterleben. Erst ein dramatischer Zwischenfall bringt die entscheidende Wendung – eine nie für möglich gehaltene Liebesgeschichte beginnt.

Um einen Film in ein Musical, welches in der heutigen Zeit spielen soll, umzusetzen brauch es kreative Köpfe. Diese waren wohl vorhanden, denn sie schafften es Dinge aus dem aktuellen Altag zu integrieren, z.B. Selfies mit dem Star.

Das moderne Bühnenbild und dessen Technik, welches heutzutage auch dazugehört um den Zuschauern etwas zu präsentieren, ist aus meiner Sicht beeindruckend. Die Wechsel der Spielorte werden wie von Geisterhand vollzogen.
Hier die Villa der Sängerin, Clubs, Hotels, da eine Blockhütte und schließlich das Theater, in dem die Oscar-Verleihung stattfindet.

Hier nur ein paar kleine technischen Details:
Es kommen 310 Full-Video-LED-Panele mit einer Gesamtfläche von 180 m² im Bühnenbild zum Einsatz. Darin sind mehr als 1,2 Millionen einzelne LED-Leuchten verarbeitet.
Es gibt auch zwei Personen-Abschussrampen. Mit einer Geschwindigkeit von rund vier Metern pro Sekunde katapultieren sie die Tänzer von der Unterbühne auf die Bühne. Daher werden sie hinter den Kulissen auch „Toaster“ genannt.

Die deutsche Inszenierung beinhaltet die Originalsongs, welche live gesungen werden und deutsche Dialoge. Das Musical beinhaltet nicht nur die Songs aus dem Film, sondern weitere Welthits von Whitney Houston:
„One Moment in Time“, „Saving All My Love“, „I Wanna Dance with Somebody“ oder „How Will I Know“. Diese werden nicht nur von Rachel sondern auch von ihrer Schwester Nicki performt. Wer von beiden besser singt, darüber kann man sicherlich streiten. In Gespächen mit dem Publikum habe ich unterschiedliche Meinungen gehört. Hier kann sich jeder selber sein Bild machen, sollte er das Musical besuchen.

Von der Vor-Vor-Premiere habe ich gehört, dass die Handlung schwierig zu verstehen sei, wenn man den Film nicht gesehen hat. Dies kann ich aber nicht bestätigen. Es dürfte jedem klar werden, um was es in der Story geht.

Mehr möchte ich hier jetzt aber nicht verraten. Mein Fazit: Ein kurzweiliger Abend, tolle Sängerinnen, Tänzer und Darsteller, ein super Bühnenbild und eine moderne Umsetzung der Handlung aus dem Film.

Hier die Vorstellungszeiten:

Mo. spielfrei
Di. 18:30 Uhr
Mi. 18:30 Uhr
Do. 19:30 Uhr
Fr. 19:30 Uhr
Sa. 14:30 & 19:30 Uhr
So. 14:00 & 19:00 Uhr

Tickets und weitere Infos: Stage-Entertainment

Hier noch ein paar Bilder, die uns von STAGE ENTERTAINMENT  zu Verfügung gestellt wurden (Copyright Stage Entertainment/Jan Potente):

 

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