Knock Out Festival 2025: Interessantes Line-UP. Erneut SOLD OUT Knock Out Festival 2025: Interessantes Line-UP. Erneut SOLD OUT
Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt merkt man das u.a. daran,  dass das Knock Out Festival in Karlsruhe stattfindet. Auch dieses Mal fanden... Knock Out Festival 2025: Interessantes Line-UP. Erneut SOLD OUT

Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt merkt man das u.a. daran,  dass das Knock Out Festival in Karlsruhe stattfindet. Auch dieses Mal fanden die Veranstalter wohl die richtige Mischung an Acts. Denn erneut war das Knock out Festival SOLD OUT.
Da 2025er Line-Up bestand aus folgenden Bands: Freedom Call, Grave Digger, Thundermother, Axel Rudi Pell, Eisbrecher und Dirkschneider.

Damit das ganze Programm auch an einem Tag untergebracht werden konnte, und evtl. die Fans noch den früheren Zug nach Haus bekommen können, verlegte man kurzerhand den Einlass eine halbe Stunde nach vorne. So füllte dich die Halle bereits um kurz nach drei.

Um kurz vor 16:30 betrat dann Alexander Wesselsky von Eisbrecher die Bühne. Anstatt Bernhard Weiß (Axxis) richtete er die Eröffnungsworte an die Fans. Meinte auch, dass es Bernhard nicht so gut ginge, und er deshalb den Part übernommen hat.

Dann ging es auch schon los:

Freedom Call:

Den Start in den langen Metal-Tag machten die deutschen Power Metal-Spezialisten Freedom Call. Die Nürnberger Band, gegründet 1998, steht seit über zwei Jahrzehnten für melodisch-hymnischen Power Metal mit mitreißenden Refrains und schnellen Gitarrenriffs.
Frontmann Chris Bay ist hier der prägende Teil der Band. Er schreibt die Songs und versteht es das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Die ganze Band gibt sich sehr publikumsnah. Mit Songs wie “Metal Is for Everyone” und “Warriors” brachten sie die Halle auf Betriebstemperatur. Ein mehr als gelungener Auftakt.

Hier die Setlist von  Freedom Call:

  • Hammer of the Gods
  • Tears of Babylon
  • Union of the Strong
  • Power & Glory
  • Warriors
  • Metal Is for Everyone
  • Land of Light

Die Fotos gibt es in der Galerie.

 

Im Anschluss wurde es deutlich traditioneller und eine Spur rauer. Grave Digger nutzten ihren Slot nicht nur, um die Schwarzwaldhalle mit ihrem kompromisslosen Heavy Metal zu beschallen, sondern auch, um ihr 45-jähriges Jubiläum gebührend zu feiern. Die Veteranen zelebrierten eine energiegeladene Show, gespickt mit Klassikern wie “Rebellion (The Clans Are Marching)” und “Heavy Metal Breakdown”. Frontmann Chris Boltendahl bewies einmal mehr, dass seine rauchige Stimme und die markanten Dudelsack-Samples in den schottisch angehauchten Hymnen nichts von ihrer Wirkung verloren haben. Ein Fest für jeden True-Metal-Fan.

Hier die Setlist von Grave Digger:

  • Twilight of the Gods
  • The Grave Dancer
  • Under My Flag
  • The Dark of the Sun
  • The Curse of Jacques
  • Excalibur
  • The Devils Serenade
  • Rebellion (The Clans Are Marching)
  • Heavy Metal Breakdown

Die Fotos gibt es in der Galerie.

 

Mit Thundermother betrat danach eine der aktuell aufregendsten Rock’n’Roll-Bands Europas die Bühne. Das schwedische Girl-Quartett lieferte eine schweißtreibende und kompromisslose Hard-Rock-Show im Geiste von AC/DC und Motörhead. Die Energie war greifbar, die Riffs waren dreckig und die Spielfreude der Musikerinnen ansteckend. Spielfreude sogar im Sitzen.  Gitarristin Filippa Nässil hatte irgendwas am Fuss, und bestritt den Gig mehr oder weniger im Sitzen. Immer wieder scharte sich der Rest der band um sie.
Songs wie “Driving In Style” sorgten für ordentlich Bewegung in den vorderen Reihen und bewiesen, dass purer, geradliniger Rock’n’Roll immer seinen Platz hat. Ein absolutes Live-Highlight in Sachen Power und Authentizität.

Hier die Setlist von Thundermother:

  • Can You Feel It
  • Loud and Free
  • So Close
  • Take the Power
  • I Don’t Know You
  • I Left My Licence in the Future
  • Dog From Hell
  • Whatever
  • Try With Love
  • Thunderous
  • Hellevator
  • Speaking of the Devil
  • Driving in Style

Die Fotos gibt es in der Galerie.

 

Nach der Hard-Rock-Explosion kehrte mit Axel Rudi Pell eine Welle des melodischen Hard Rock ein. Der „Lord of the Strings“ und seine beeindruckende Band, darunter der stimmgewaltige Johnny Gioeli (Mit seiner Band Hardline 2019 auch hier auf dem Knock Out Festival), lieferten eine musikalisch herausragende Performance ab. Dabei kam Johnny nie außer Puste, obwoh er die ganze Zeit von einer Seite der Bühne zur anderen rannte.
Neben harten Riffs gab es viel Raum für ausgedehnte, gefühlvolle Gitarrensoli, für die Pell bekannt ist. Klassiker wie “Oceans of Time” und neue Songs vom aktuellen Album verschmolzen zu einem stimmigen Set. Es war eine Show , die das Publikum sichtlich genoss und es Axel Rudi Pell mit frenetischem Applaus dankte.

Hier die Setlist von Axel Rudi Pell:

  • Forever Strong
  • Wildest Dreams
  • Strong as a Rock
  • Carousel
  • Drum Solo
  • (Unknown)
  • Oceans of Time
  • Fool Fool
  • The Masquerade Ball / Casbah / Ankhaia
  • Rock the Nation

Die Fotos gibt es in der Galerie.

 

Als Co-Headliner betraten Eisbrecher die Bühne und rissen das Publikum sofort in ihren Bann. Mit ihrer Mischung aus Industrial Metal und NDH (Neue Deutsche Härte) sorgten sie für einen atmosphärischen und düsteren Kontrast. Frontmann Alex Wesselsky, charismatisch wie eh und je, führte mit seinen gewohnt humorvollen und provokanten Ansagen durch das Set. Die Halle verwandelte sich in ein Meer aus mitsingenden Kehlen bei Hymnen wie „Was ist hier los?“ oder  „So oder So“. Die visuelle Show und der perfekt abgemischte, druckvolle Sound machten den Auftritt zu einem imposanten Spektakel und einem echten Höhepunkt des Abends.

Hier die Setlist von Eisbrecher:

  • Everything is wunderbar
  • Himmel, Arsch und Zwirn
  • So oder so
  • Waffen Waffen Waffen
  • Kaltfront
  • Zeitgeist
  • 1000 Narben
  • Miststück
  • Sturmfahrt
  • Auf die Zunge
  • This Is Deutsch
  • FAKK
  • Was ist hier los?
  • Verrückt
  • Out of the Dark

Die Fotos gibt es in der Galerie.

 

Den krönenden Abschluss des Festivals bildete Heavy-Metal-Legende Udo Dirkschneider mit seiner Band Dirkschneider. Getreu dem Motto der letzten Jahre spielte die Band ein reines Accept-Set, das die größten Hits aus Udos Zeit bei der deutschen Metal-Institution umfasste. Von der ersten Sekunde an herrschte in der Halle Ausnahmezustand. Die Fans feierten die zeitlosen Klassiker wie “Balls to the Wall”, “Fast as a Shark” oder “Midnight Mover” enthusiastisch. Udo bewies mit seiner unverkennbaren Reibeisenstimme und seiner bodenständigen Art, dass er auch nach Jahrzehnten im Geschäft nichts von seiner Live-Präsenz eingebüßt hat. Ein würdiger Headliner, der das Publikum bis zur letzten Minute fesselte und damit das Knock Out Festival 2025 mit einem triumphalen Finale beendete.

Hier die Setlist von Dirkschneider:

  • Fast as a Shark
  • Living for Tonite
  • Midnight Mover
  • Balls to the Wall
  • London Leatherboys
  • Fight It Back
  • Head Over Heels
  • Losing More Than You’ve Ever Had
  • Love Child
  • Turn Me On
  • Losers and Winners
  • Guardian of the Night
  • Winterdreams
  • Princess of the Dawn
  • Burning

Die Fotos gibt es in der Galerie.

 

Das Knock Out Festival 2025 war erneut ein voller Erfolg. Die Organisation der Bottom Row Konzertagentur war gewohnt souverän, der Sound in der Schwarzwaldhalle hervorragend und das Line-up hielt, was es versprach. Es war ein perfekter Tag, um gemeinsam mit 4.500 Gleichgesinnten das Metal-Jahr in Baden gebührend ausklingen zu lassen. Bis zum nächsten Jahr!

Karten hierfür gibt es bereits. Die 2026er Ausgabe findet am 12.12.2026 statt. Zum Ticketshop geht es über die offizielle Website.

 

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